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IT und Codecool-Vibe Vorgeschmack – Nimm an der ‘Intro to Coding’-Woche teil

August 8, 2021

4 min read
Das Konzept des Einführungskurses von Codecool ist einfach: Neue Lerntechniken gepaart mit Teamübungen, projektbasiertem Lernen, eine Prise Spaß und vielleicht der Beginn neuer Freundschaften.
Nimm an dem Gespräch mit deinem zukünftigen Mentor Guillermo Herrero teil, der dir alles über den lebensverändernden 5-tägigen Kurs erzählt.

Wie kann man sich unseren Einführungskurs ‘Intro to Coding’ vorstellen?

Es wird viel geredet und Informationen ausgetauscht. Niemand wird einfach nur vor der Tafel stehen stehen und über etwas reden. Diese Art von Bildung gibt es an unserer Schule nicht.

An einem normalen Tag könnte es also so aussehen, dass wir ein Brainstorming machen, bei dem ich allen eine Frage stelle und die Schüler*innen selbst Antworten finden, mit ihren Teamkolleg*innen zusammenarbeiten und Ideen austauschen müssen.

Dann folgt die ‘Exploration’. Dies ist ein neues Lernkonzept, das ich speziell für diesen Kurs entwickelt habe. Die Exploration ist im Grunde eine Aktivität, bei der die Schüler*innen in Gruppen eingeteilt werden, ihnen Themen zur Forschung gegeben werden (1 verschiedenes pro Gruppe), und nach einiger Zeit der Recherche und Vorbereitung präsentieren sie das Thema den anderen Teams und erhalten Feedback.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass alle 4 Stunden Zeit haben, mir Fragen zu stellen, während die anderen 4 Stunden ohne Unterstützung von Mentoren*innen gearbeitet werden soll. Es muss eine Zeit geben, in der sie mit Mentoren zusammen sind, aber auch eine Zeit, in der sie es nicht sind.

Anschließend werden die Teilnehmer mit coolen Challenges konfrontiert und lernen einige Grundlagen und Technologien kennen. Zum Beispiel, wie Websites programmiert werden, HTML- und Java-Grundlagen. Auch „Programmierer sein“ ist nicht nur „Programmierer sein“. Es gibt so viele verschiedene Positionen und Jobrollen in der IT, und auch diese werden wir kennenlernen.

„Sie können Tester, Product Owner oder sogar Projektmanager sein. Die Jobpositionen sind unbegrenzt.“

Außerdem lernst du die agile Methode „SCRUM“ kennen und nimmst an einem Workshop zum Thema Growth Mindset teil. Wenn du so viele Dinge selbst erlernst, gibt es ein paar Tipps und Tricks, wie du besser und effizienter lernen könntest.

Ein weiterer wichtiger Teil dieses Einführungskurses ist das Erlernen von präsentieren von Arbeiten vor deinen Kolleg*innen. Denn dieses Soft Skill wird auch dein zukünftiges Leben und deine Karriere bereichern, egal ob du dich für eine Tätigkeit in der IT oder in einem anderen Bereich entscheidest.

Auch das Thema Software Development Lifecycle (SDLC) wird angesprochen. Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es einige Jobpositionen in der Technik, aber auch beim Programmieren gibt es so viele Schritte, und von jedem kannst du Spezialist*in werden. Du lernst die verschiedenen Schritte vom Anfang des Codes bis zur Fertigstellung der gesamten App oder Website in der Cloud oder einer anderen Plattform kennen.

Und natürlich feiern wir am Ende dieses tollen Einführungskurses eine Party.

Was ist das Besondere an der Codecool-Lernmethode?

1. „Schüler werden zum Lehrer und der Lehrer wird zum Mentor.“

Ich denke, eine Besonderheit unseres Einführungskurses und der Codecool-Lernmethode ist die Eigenverantwortung, die die Schüler über ihre eigene Ausbildung erhalten. Dies führt zu einem Paradigmenwechsel, indem die allgemeine Bildung verändert wird. Wir fordern Frontalunterricht heraus.

 

Frontalunterricht bedeutet, dass ein Lehrer vor dem Klassenzimmer steht, die Schüler*innen sitzen in Reihen dahinter und nehmen den Input entgegen. Psychologische Studien haben im Laufe der Jahre bereits gezeigt, dass dies wirklich nicht die beste Art zu studieren ist. Es gibt alternative Techniken, die nachweislich eine viel größere Wirkung in den Köpfen der Schüler*innen haben. Sie lernen viel mehr und erinnern sich später besser daran.

 

Einige alternative Techniken werden als „flipped Classroom“ oder „flipped Education“ bezeichnet. In einer solchen Einrichtung werden die Schüler zum Lehrer und der Lehrer zum Mentor.

 

Der Mentor ist nicht dafür verantwortlich, den Studierenden den Input zu geben, da die Zeit mit ihm viel effizienter genutzt werden kann. Die Schüler*innen sollen bestimmte Dinge selbst lernen und ausprobieren. Sie haben sogar Zeit, Materialien zu lesen und die Dinge selbst zu üben. Die Zeit mit ihren Teamkolleg*innen steht mehr im Zeichen der Zusammenarbeit. Sie bekommen eine Herausforderung und müssen sie lösen.

 

Es ist bewiesen, dass, wenn man das Wissen per Frontalunterricht auf einem silbernen Teller präsentiert bekommt, nur 20 % davon gemerkt wird. Wenn man  es selbst lernt, ist es möglich, dass man sich bis zu 80% daran erinnern kann.

2. „Die Schüler*innen bleiben motivierter, weil die Projekte real und nützlich sind.“

Projektbasiertes Lernen ist auch ein Schlüsselfaktor für Codecools Lernmethode. Die Studierenden werden Projekten zugeteilt, die realen Projekten sehr ähnlich sind. Das ist aus zwei Gründen gut: Erstens engagieren sie sich plötzlich mehr, denn es ist nicht nur eine Übung aus dem Lehrbuch. Zweitens sind sie garantiert motivierter, denn die Projekte sind real, nützlich, also eine Vorbereitung und Übung für ihr zukünftiges Leben.

3. „Kollaborative Lerngruppen fördern die Soft Skills massiv.“

Die gesamte Bildungsreise ist für Solo- und Teamprojekte ausgelegt.

Kollaborative Lerngruppen fördern auch massiv die Soft Skills der Studierenden, da Sie ‘gezwungen’ sind, den Umgang mit den anderen Studierenden Ihres Teams zu üben.

Bei Codecool nennen wir es das ‘Empowerment-Prinzip’. Dies bedeutet, dass der Studierende der Eigentümer seines Lernens ist und Codcool eine Umgebung bietet, die für seine Schüler*innen am effizientesten ist. Das heißt aber auch, dass der Studierende auch für seine eigene Bildung verantwortlich ist: vom Anfang bis zum Mittel- und Endpunkt.

Oft machen Schüler*innen ihrem Lehrpersonal die gleichen Vorwürfe: „Mein Lehrer ist wirklich schlecht“, „Ich lerne nicht wegen meines Lehrers“, „Ich habe nicht genug Zeit“ oder „Diese Übung ist nicht gut genug“. Aber die Rollen getauscht werden, ist der Mentor nicht mehr dafür verantwortlich. Es liegt in ihrer eigenen Verantwortung. Und so ändern sich die Dinge, jetzt sagen unsere Student*innen: „Ich würde gerne mehr Materialien zu diesem Thema finden“ oder „Oh, ich wünschte, wir hätten mehr Zeit für dieses Thema“ und so weiter.

Dies ist sehr wichtig, weil sie selbst motiviert werden und es ihnen viel leichter fällt, ihren zukünftigen Job zu meistern. Sie kennen beispielsweise die Hälfte des Wissens, die andere Hälfte ist jedoch unternehmensspezifisch. Wenn sie es nicht gewohnt sind, selbst zu lernen, haben sie Angst vor diesen Herausforderungen, weil sie immer von jemand anderem abhängig waren.

„Bei Codecool ist der Studierende der Eigentümer seiner Bildung und wir bieten eine Umgebung, die für unsere Schüler*innen am effizientesten ist.“

Bist du jetzt neugierig auf diesen Kurs? Nimm am 20. September an unserem Einführungskurs ‘Intro to Coding’ auf unserem Campus in Wien teil.

Bis Bald!

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