„It’s Just Drag-and-Drop“ – Zerschlagung des Mythos Nr. 1 rund um Front End Entwicklung

05/05/2022

5 Minuten Lesedauer

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Wir glauben, dass Front-End-Entwicklung aus einem bestimmten Grund gefragt ist und enorm zukunftsorientiert ist, vor allem, aber nicht nur, wenn du dich für Webdesign und Grafik interessierst. Danach zerschlagen wir 3 Mythen und erklären, warum es unserer Meinung nach sehr lohnenswert ist, eine Web Developer Ausbildung (Front End) zu machen, um folglich u.a. Front End Developer zu werden.

  • Einführung Front End Development
  •  Was machen Front End Developer
  • Mythos #1: „Sie verwenden eine „schreckliche“ Programmiersprache“
  • Mythos #2: “Du solltest einfach Full-Stack-Entwickler werden”
  • Mythos #3: “Sie haben einfach ein schönes Design über eine bereits funktionierende App gelegt”
  • Was denken Frontend-Developer?
Web Developer Ausbildung

Frontend-Developer sind diejenigen, die als erstes Lob vom Unternehmen bekommen, wenn die Anwendung gut aussieht, gut funktioniert und ohne Probleme lädt. Bringt man die fertige App endlich vor die User, sind meist sie es, die im Rampenlicht stehen, was diese Rolle richtig attraktiv macht. Mit der boomenden Webindustrie ist die Frontend-Entwicklung in den letzten fünf Jahren sehr beliebt geworden, und überzeugt mit vielen Stellenanzeigen und guten Gehältern.

Darüber sind jedoch nicht alle gleichermaßen glücklich. Hast du schon mal von anderen Entwicklern gehört, dass Frontend einfach sein muss, da es nur darum geht einige UI-Elemente herumzuwerfen? Ein paar Schaltflächen hier, ein paar Pop-ups und Animationen dort, und dann das Ganze einfach auf das Handy anwenden, um es fertig zu stellen? Nun, wenn das stimmt und FE-Profis einen so leichten Job haben, warum sind sie dann auf dem Markt so gefragt? Klingt zumindest verdächtig, oder?

Die Front-End-Entwicklung ist einer dieser Bereiche in der IT-Branche, die von einigen Mythen umgeben sind. Wir werden einige davon auflisten, versuchen zu erklären, warum sie da sind und was die Realität ist. Spoiler-Alarm: oft ist es genau das Gegenteil!

Wir werden auch einen Blick darauf werfen, wie du Frontend-Entwickler werden kannst, solltest du dich von diesem spannenden Beruf inspirieren lassen.

Aber sehen wir uns zunächst einmal an, was Frontend-Entwickler*innen eigentlich sind!

Was machen Frontend-Entwickler?

Bei der Frontend-Entwicklung dreht sich alles um den Benutzer und die Interaktion des Benutzers mit der App. FE-Entwickler erstellen den kundenseitigen Teil der Anwendung und füllen die UX / UI-Designs mit Leben, Funktion und Leistung. Sie arbeiten normalerweise in HTML, CSS und JavaScript, um funktionierende Layouts zu erstellen, Inhalte zu organisieren und Elemente wie Schaltflächen, Text, Bilder, Grafiken und Animationen und alles, was die Benutzerfreundlichkeit verbessert, hinzuzufügen, zu positionieren und zu programmieren.

Die meisten IT-Spezialist*innen wissen, dass sie jeweils einen begrenzten Überblick über die App-Entwicklung haben und die Arbeit des anderen respektieren und schätzen. Es gibt immer noch eine Minderheit von Entwicklern, die meinen, ihre Arbeit sei anderen überlegen und versuchen, ihre Meinung mit falschen Fakten zu rechtfertigen. Einige von ihnen sind vielleicht auch ein bisschen neidisch auf die wachsende Popularität von Front-End-Jobs.

Werfen wir einen Blick auf die Top 3 Mythen, warum Kritiker falsch liegen und was die tatsächliche Wahrheit ist.

Mythos #1: „Sie verwenden eine „schreckliche“ Programmiersprache“

Warum das gesagt wird: Entwickler, die Javascript nicht verstehen, finden es vielleicht schrecklich.

Die Wahrheit ist: JavaScript ist eine beliebte, sich ständig weiterentwickelnde objektorientierte Programmiersprache, die verwendet wird, um interaktive Komponenten für eine dynamische Benutzeroberfläche zu erstellen, wie beispielsweise Checkboxen und Suchfelder. Einige Funktionen sind für Nicht-Kenner nicht selbsterklärend, wie zum Beispiel verschachtelte Funktionen, OO-Konventionen, allgemeine Muster oder Verkettungen. Aber das macht die Sprache nicht schrecklich. Es bedeutet nur, dass es wie jede andere Sprache ist: du musst es zuerst lernen, um es zu beherrschen. Außerdem wird JS immer besser und ist heute völlig anders und viel einfacher zu bedienen als noch vor einigen Jahren.

Mythos #2: "Du solltest einfach Full-Stack-Entwickler werden"

Warum das gesagt wird: Da die meisten Entwickler*innen nur ihren Teil des Softwareentwicklungsprozesses sehen, denken einige, dass dies der wichtigste Teil sein muss, und jeder sollte sich zuerst um diesen Teil kümmern.

Die Wahrheit ist: Backend- und Frontend-Entwicklung sind zwei völlig unterschiedliche Aufgabenfelder, die völlig unterschiedliche Fähigkeiten, Tools und Schwerpunkte erfordern. Full-Stack-Entwickler*innen kombinieren dies, aber nicht jeder muss ein/e Full-Stack-Entwickler*in sein – jeder dieser Entwicklungsjobs ist auch völlig legitim für sich. Und es wird einem Projekt nicht helfen zu erwarten, dass jeder alle Fähigkeiten erlernt – jeder sollte sich lieber darauf konzentrieren, in seinem eigenen Bereich einen guten Job zu machen und gemeinsam eine großartige App zu entwickeln.

Mythos #3: "Sie haben einfach ein schönes Design über eine bereits funktionierende App gelegt"

Warum das gesagt wird: Mit diesem Top-Mythos sind wir wieder beim gleichen Grundproblem: Was man nicht sehen will, sieht man nicht. Einige Entwickler*innen unterschätzen die kreative Arbeit, die Frontend-Entwicklung in einer eingeschränkten Browserumgebung leisten, damit die App schnell funktioniert, gut aussieht und ein großartiges Kundenerlebnis auf jedem Bildschirm und jeder Plattform schafft. Sie glauben, dass die Aufgabe durch Ziehen und Ablegen gelöst wird und das Design automatisch gut aussieht.

Die Wahrheit ist: Frontend-Entwickler*innen (FE) arbeiten daran, den Daten eine kompatible, schnelle und schöne Front zu geben und sie für den Benutzer nutzbar zu machen. Sie hatten noch nie einen härteren Job als heute mit wachsenden Geschwindigkeits- und Qualitätsansprüchen, Komplexität der Webumgebungen und ständig wechselnden Browsern und Geräten. Front-End kann eine App, zum Glänzen bringen, oder alles zerstören, und Back-End und Front-End-Experten können zusammen mit anderen IT-Experten gemeinsam die besten Apps entwickeln und gleichzeitig die Arbeit des anderen schätzen.

Nachdem wir nun einige Mythen rund um den Beruf gesprengt haben, lass uns überprüfen, warum so viele andere Tech-Profis die FE-Entwicklung schätzen und warum FE-Entwickler selbst ihren eigenen Job lieben.

Was denken Frontend-Developer?

Die meisten FE-Entwickler*innen, die ihren Job wirklich lieben, nennen normalerweise einige der folgenden Gründe:

1. Frontend ist schick

FE-Entwicklung ist so viel mehr als nur die Verwendung von HTML, CSS und JavaScript. Du kannst einen guten Sinn für visuelles und Usability-Design, einige Kenntnisse in Architektur und Infrastruktur nutzen und können ständig coole neue Technologien erlernen.

2. Frontend ist spektakulär

Du erhältst als erster die Wertschätzung des Benutzers und siehst die App sofort im Einsatz. Du erhältst auch sofortiges Feedback, indem du das Ergebnis deiner Arbeit sehr schnell siehst – im Design, in der Leistung und in der Funktion.

3. Frontend ist eine große Familie

Auch für FE-Entwickler*innen gibt es eine sehr große und aktive Community auf Github, Facebook, Quora und anderen Foren. Du wirst immer jemanden finden, der bereits eine Lösung für dein Problem hat und dir gerne weiterhilft.

4. Frontend ist eine großartige Berufswahl

Wie bereits eingangs erwähnt, liegt FE Development auf dem Arbeitsmarkt richtig im Trend. Unternehmen investieren immer mehr in diese Fähigkeiten, um mit der Kundennachfrage und der Webinnovation Schritt zu halten.

Wenn du bereit bist, deine Reise in Richtung Weiterbildungen zu beginnen, und gerne mit anderen Projektmitgliedern (Produktinhaber, UX-Designer, Grafikdesigner, Backend-Entwickler, andere Frontend-Entwickler, Tester und Benutzer) Kontakt aufnimmst und die Idee liebst, die App realen Nutzern zu präsentieren, dann ist der Job eines FE-Entwicklers oder -Ingenieurs möglicherweise die beste Wahl für dich.

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