„Durch Codecool hat sich mir eine neue Welt eröffnet“ – Meet Vicky

01/12/2022

7 Minuten Lesedauer

Du interessiert dich für die Hintergründe unserer Student*innen? Finde heraus, was  Ex-Tauchlehrerin und  Mutter Vicky (21), dazu bewegt hat, sich für Codecools einjährige Full Stack Developer Ausbildung zu bewerben und Programmieren zu lernen. 

Studentin Vicky bei Codecool

Was genau machst du bei Codecool?

Ich absolviere gerade den Full Stack Development Kurs bei Codecool. Dort wird man in etwa einem Jahr zum Full Stack Developer ausgebildet. Dazu gibt es eine Jobgarantie, das heißt, dass man nach erfolgreicher Absolvierung bei den Partnerunternehmen von Codecool einen Junior Developer Job vermittelt bekommt.

Wie würdest du die Ausbildung bei Codecool beschreiben?

Die Kurse starten monatlich und es ist eine Vollzeit-Ausbildung. Durch den Mastery-based Learning Ansatz von Codecool kann jeder selber entscheiden, wie schnell man mit der Ausbildung fertig ist. Grundsätzlich dauert sie etwa ein Jahr und hat einen zweiwöchentlichen Rhythmus: Eine Woche lernt man individuell von Zuhause und verinnerlicht den Lernstoff im Selbststudium, wobei man die Mentoren jederzeit kontaktieren kann. Die darauffolgende Woche ist eine Teamwoche, wo man dieses Wissen bei praxisbezogenen Gruppenprojekten anwendet. 

Dadurch, dass es eine Vollzeitausbildung ist, beträgt das Wochenpensum zwischen 35-40 Stunden. Für mich persönlich sind es eher 40-45 Stunden. Besonders cool ist, dass die Ausbildung wirklich flexibel ist. Das bedeutet man muss nicht zu bestimmten Tageszeiten arbeiten und kann sich die Arbeit selber sehr gut einteilen. Die Teamwork-Woche hat mehr zeitliche Rahmenbedingungen, aber selbst dabei gibt es viel Flexibilität. Meistens treffen wir uns um 9 Uhr und arbeiten bis 15 Uhr zusammen, danach geht jeder nach Hause und dann treffen wir uns am Abend wieder und arbeiten weiter.

Was sind die größten Herausforderungen für dich?

Das Zeitmanagement, weil man die meiste Zeit auf sich selbst gestellt ist. Für mich persönlich ist es auch das Durcharbeiten von technischen Materialien, da ich nicht aus einem technischen Umfeld komme. Das war eine große Umstellung für mich. Die Recherche verlagert sich auch ganz stark von den gewohnten Lehrbüchern zur Internetrecherche.

Was hast du vor der Ausbildung gemacht? Wieso hast du dich für Codecool entschieden?

Ich habe zuerst Biotechnologie auf der BOKU studiert. Da war relativ viel Chemie dabei, diesen Teil hatte ich allerdings sehr gerne. Fächer wie Prozesstechnik und Maschinenbau waren jedoch überhaupt nicht meins. Mir hat das Chemische, die Mathematik und die Formeln wirklich gefallen, aber Mathe oder Chemie wollte ich nicht weiter studieren. Deswegen habe ich mir gedacht, vielleicht wäre der IT Bereich etwas für mich. Die Tech-Branche ist doch etwas mathematischer, aber ich habe anfangs gezweifelt, weil ich technisch nie so begabt war.

Aus diesem Grund wurde ich Tauchlehrerin 🙂 Die Arbeit hat mir super viel Spaß gemacht und es war eine tolle Zeit. Doch dann kam die COVID-19 Pandemie. Reisen war unmöglich und die Tauchindustrie hat sich aufgrund des fehlenden Tourismus stark verkleinert. Es war schwer einen Job zu bekommen, daher habe ich nach Alternativen gesucht.

Ich bekam einen Digitalisierungs-Job bei einem großen Unternehmen in der Lebensmittelindustrie, das war aber nicht sonderlich spannend. Bei meiner Recherche habe ich Codecool entdeckt und mir gedacht: “Wow, das ist etwas für mich!”. Daraufhin habe ich meinen Job gekündigt, um bei Codecool Developer zu werden. Ich habe sogar das Codergirl Stipendium erhalten, wobei ich nie geglaubt hätte unter den besten Bewerberinnen zu sein. Mit dem Stipendium werden einem die Kurskosten erlassen und du kannst kostenlos Programmieren lernen.

Bei einer so unterschiedlichen Karriere, wo möchtest du nach Codecool arbeiten?

Ich mag Mathe und Logik, deswegen hat mir bis jetzt das Backend sehr gut gefallen. Außerdem habe ich auch eine kreative Seite und lerne gerade CSS, das macht mir sehr viel Spaß! Die Branche ist für mich allerdings nicht so wichtig. Es geht mir nicht um die Thematik sondern, dass man ein Produkt programmiert. 

Vicky Erfahrungen Codecool

Wann und warum hast du dich dazu entschieden, dich im Tech-Bereich weiterzubilden?

Während der Corona Pandemie habe ich mich schließlich endgültig dafür entschieden. Ich habe gewusst, dass ich meinen Tauchjob nicht weiter ausüben kann. Es war eine coole Erfahrung, aber wenn man etwas Stabiles sucht, ist es keine gute Wahl. Bei meinem Bürojob war die Arbeit sehr monoton, einseitig und langweilig. Ich habe nach etwas Interessantem und Vielseitigem gesucht.

Hattest du bereits Erfahrung mit Coding?

Nein, absolut nicht. Ich habe die Formeln sehr gemocht sowie das Logische und das Suchen von Lösungen. Jetzt schreibe ich selber meine Formeln und das gefällt mir. Ich wollte etwas ganz anderes machen und ich brauchte etwas Neues. Außerdem war mir wichtig, nicht ewig zu studieren und sofort mit einer Fixanstellung anzufangen

Was waren für dich die ausschlaggebenden Argumente?

Die Beständigkeit eines fixen Jobs war eigentlich das Hauptargument, aber natürlich auch ein geregeltes gutes Einkommen. Darüber hinaus war die Kreativität in diesem Job, im Gegensatz zu der starken Monotonie, die ich im Bürojob zuvor erlebt habe, ein überzeugender Punkt. 

Hast du dich schon davor für Tech-Themen interessiert?

Nein, nicht wirklich. Natürlich habe ich mich mit Formeln, Strukturen, Codes und Mathematik beschäftigt, aber für Technik an sich hatte ich kein Interesse.

Siehst du das mittlerweile anders? Bist du jetzt mehr technikaffin?

Ich habe diese Angst davor verloren. Was mir Codecool gezeigt hat ist, dass ich alles lernen kann, was ich möchte. Es hängt nur von deiner Motivation ab und von deinen Ressourcen. Egal wie kompliziert es klingt, du brauchst nur genug Zeit und eben genügend Motivation.

Hat es dich abgeschreckt in eine männerdominierte Branche einzusteigen?

Die IT ist wirklich männerdominiert. Dadurch, dass ich stets die jüngste war, wurde ich sowieso immer abgestempelt, da war das Geschlecht egal. Aus diesem Grund hat mich die Männerdominiertheit der Branche nie abgeschreckt. Mir haben Rollenvorbilder auch geholfen. Wenn man sieht, dass Frauen in der Technik-Branche arbeiten, denkt man sich: “Wow, das kann ich auch!” Durch diese Ausbildung hat sich mir eine neue Welt eröffnet.

Hast du dich über die Arbeitsmarkt-Entwicklungen informiert?

Ich wollte mich dazu zwingen etwas Technisches zu lernen, damit ich mich mit der Entwicklung weiterentwickle. Mein Ziel ist es, einen modernen Job zu haben, mit dem ich mich weiterentwickeln kann und der sich auch mit der Welt weiterentwickelt.

Vicky Erfahrungen Codecool

Was erhoffst du dir von deiner Codecool Ausbildung?

Ich erhoffe mir eine ordentliche Berufsausbildung und vertiefende Fachkenntnisse in der Materie. Ich will mich gut mit Databases auskennen, weil Lernen auch wirklich Spaß macht. Weiters möchte ich einen stabilen Beruf, in dem ich mich weiterentwickeln und vor allem auch weiterlernen kann. Zudem ist mir lebenslanges Lernen wichtig, denn heutzutage sind Technologien schnell veraltet, da muss man sich ständig weiterbilden und am Ball bleiben. Deswegen ist die Methodologie von Codecool so gut, du lernst auch, wie du dir selbst etwas beibringst. Es geht nicht nur darum, wie du dein Wissen vertiefst und vieles funktioniert mit Übung automatisch, sondern darum wie du etwas Neues lernst. 

Warum glaubst du, dass solche Skills in Zukunft wichtiger werden?

Die Welt wird immer digitaler, da muss man mithalten und zukunftssichere Hard Skills erlernen. Auch die gewünschten Soft Skills in Unternehmen haben sich stark weiterentwickelt. Früher war Verlässlichkeit und Pünktlichkeit wichtig, während jetzt Teamwork gewünscht wird. Die Welt verändert sich rasant. 

In der Zukunft wird das Schreiben von Programmen sicherlich automatisiert, aber die Technologie entwickelt sich ständig weiter und vielleicht werden Programmierer*innen irgendwann Überwacher dieser Programme. Die Zukunft ist ungewiss, aber digital ist sie sicher. Vor zwanzig Jahren war das Erstellen von Webseiten hoch komplex und heutzutage kann man mittels Baukaustensystem selbst eine Homepage erstellen. Ich glaube nicht, dass der Job des Developers jemals verschwindet, sondern er verändert sich mit seiner Umgebung. 

In welchem Bereich möchtest du tätig sein?

Backend gefällt mir derzeit sehr gut. Die Branche meines zukünftigen Unternehmens ist mir noch nicht so wichtig. Einfach weil Codes, Codes sind und Programmiersprachen universal angewendet werden können. Du musst die Erwartungen deines zukünftigen Arbeitgebers erfüllen und diese können je nach Technologie variieren. Beständigkeit und Weiterentwicklungschancen sind für mich von Bedeutung. Mich mit einem Unternehmen zu identifizieren ist schön und gut, aber in meiner jetzigen Situation ist es nicht das Wichtigste. Erstmal möchte ich Arbeitserfahrung sammeln, um danach eine freie Auswahl am Jobmarkt haben zu können. 

Wie stellst du dir dein optimales Arbeitsumfeld vor?

Es kommt darauf an, wie viel Spaß dir der Job macht. Wenn du keinen Spaß beim Arbeiten hast, dann möchtest du so wenig Zeit wie möglich dafür investieren. Natürlich möchte ich neben meinem Job ein normales Leben haben, sowie eine Familie. Eine gesunde Work-Life Balance ist schon bedeutend. Darüber hinaus ist mir Flexibilität und Remote arbeiten auch wichtig.

Wo siehst du dich in 5-10 Jahren in beruflicher Hinsicht?

Ich sehe mich in einem fixen Job, der angenehm ist und in dem ich mich weiterentwickeln kann. Außerdem möchte ich gerne zur Arbeit gehen und an Projekten arbeiten. Am meisten freue ich mich auf den Dopamin-Rausch, wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe und immer wieder etwas Neues lerne. 

Vicky Erfahrungen Codecool

Was sind bisher deine Erfahrungen mit Codecool?

Es ist so viel besser und cooler, als ich gedacht habe, denn es macht viel Spaß. Zu Beginn hatte ich Angst, es sei trocken, da es doch technisch ist, aber es ist wie ein Puzzle. Du arbeitest an diesem Puzzle und irgendwann ist es fertig. Durch das Zusammenfügen verschiedener Teile, hast du etwas Neues gesehen und schließlich ein Endbild erschaffen. Dabei hast du so viel dazu gelernt. Darüber hinaus ist die Flexibilität etwas ganz besonders. Ich könnte auch um 1 Uhr nachts arbeiten, wenn ich zum Beispiel ein Projekt abschließen möchte. Jede Woche lernst du neue Leute kennen und man muss auch lernen, wie man mit verschiedenen Personen umgeht und richtig kommuniziert. Dabei sind die Soft Skills enorm wichtig, denn jeder hat einen anderen Arbeitsrhythmus.

Was würdest du den Personen sagen, die überlegen, sich bei Codecool zu bewerben?

Es macht viel mehr Spaß, als du denkst. Wenn du an Logik interessiert bist, dann ist es wirklich etwas für dich! Darüber hinaus sind Englischkenntnisse enorm wichtig, da alle Materialien auf Englisch sind. Der Kurs ist auf Deutsch, aber gutes Englischkenntnisse sind als Developer unumgänglich.

Wenn du so wie Vicky dein Coding-Wissen vertiefen willst, dann ist unsere Full Stack Developer Ausbildung (am Campus, Online oder berufsbegleitend) genau das Richtige für dich.

Du hast Fragen? Kontaktiere uns und wir helfen dir die richtige Ausbildung für dich zu finden. 

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Über uns

Codecool ist der Ort, an dem deine Tech-Karriere beginnt. Senior Mentor*innen begleiten dich, während du unsere Jobgarantie nützt und bequem in monatlichen Raten nach Absolvierung zahlst.

Gerne beantworten wir deine Fragen an +43 676 705 3974 oder via E-Mail
[email protected].

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